Donnerstag, 13. August 2015

Was ist das Anliegen Nâgârjunâs beim berühmten Mittleren Weg


(Yudo J. Seggelke mit Elisabeth Steinbrückner)

Im Einklang[1][2] mit einigen aber auch im Widerspruch zu anderen Autoren[3] des Mittleren Weges, MMK, sind wir der festen Überzeugung, dass Nâgârjunâ nicht eine neue buddhistische Lehre entwickeln ("Buddha 2"), sondern viel mehr den wahren Kern der authentischen Lehre Buddhas wieder herausarbeiten wollte. Diese authentische Lehre war in der Folgezeit von etwa 600 Jahren seit Buddha durch verschiedene zum Teil hoch komplexe Philosophien überwuchert und durch dogmatische Sekten-Ideologien verloren gegangen.

Zudem hatten die Upanishaden, also die vorbuddhistische Glaubensreligion des Brahmanismus, neue Kraft und Verbreitung erlangt und setzten den Buddhismus unter Erklärungs- und Theorie-Druck. Dies verstärkte sich in den folgenden Jahrhunderten weiter. Dabei wurden Teilbereiche der buddhistischen Weisheitslehre übernommen und integriert.

Nâgârjunâ sagt in der Präambel zum MMK ganz klar, dass er Gautama Buddha als den besten und höchsten aller Lehrer preist.:
"Den besten der Sprechenden (und Lehrenden) verehre ich, der als vollkommen Erwachter das wechsel-wirkende gemeinsame Entstehen (pratītya-samutpāda) und das angenehme Aufhören der wegführenden Fehlentwicklungen (und Verwirrungen, prapañca) aufzeigte".

Manche Autoren verstehen dies lediglich als eine Art Redewendung der Höflichkeit und Loyalität Gautama Buddha gegenüber. Wir gehen aber davon aus, dass damit ein zentrales Moment des gesamten MMK gekennzeichnet ist, das wechsel-wirkende gemeinsame Entstehen. Die Verfälschung der authentischen Lehre wird in der Präambel als Verwirrungen insbesondere sprachlich unnötiger Verkomplizierungen genannt und in den einzelnen Kapiteln sogar häufig als künstlicher Zauber, Täuschung und Illusionen bezeichnet, die wie eine illusionäre Stadt der Gandarven benannt wird. Diese erträumte Stadt hat z. B. keine Gefängnisse, weil es überhaupt keine Kriminelle gibt. Das wäre ja wirklich wunderbar! Aber die Realität unseres Lebens ist natürlich komplexer.

Die meisten Autoren des MMK haben sich ausgiebig mit den sog. Acht Negationen in Form von vier Wortpaaren der Präambel beschäftigt, die zentrale Begriffe des Buddhismus betreffen. In früheren Zeiten wurden diese häufig als Negationen der frühen buddhistischen Pali-Lehre interpretiert. Dem folgen wir nicht. In der Präambel gibt es zum Beispiel das Begriffspaar von Entstehen und zur Ruhe kommen/Vergehen, das an dieser Stelle negiert und falsifiziert wird. Da die Lehre Buddhas aber ganz zentral darauf abzielt, Falsches, Unheilsames und vor Allem Schmerzen und Leiden zur Ruhe kommen zu lassen und Richtiges und Heilsames entstehen zu lassen, erscheint es uns wenig überzeugend, dass diese maßgeblichen Inhalte des Befreiungsweges grundsätzlich von Nâgârjunâ abgelehnt und in Frage gestellt werden. Wozu auch? Die gesamte Lehre Buddhas ist nämlich prozess- und lern-orientiert, sie beschreibt den Befreiungsweg aus unnötigem Leiden und selbst gemachten Problemen.

Die negierten Begriffe und Begriffspaare werden m. E. teils falsifiziert und teils verifiziert, weil sie bei genauer Analyse der um sich greifenden verengten oder falschen Lehrmeinungen nicht mehr mit der authentischen Lehre Buddhas übereinstimmen und daher missverständlich geworden sind. Dies ist umso gravierender, weil sie recht ähnlich wie die authentischen Begriffe formuliert sind. Nâgârjunâ nennt folgende Begriffe und beweist im Hauptteil des MMK, warum sie von den falschen Lehren missverstanden werden:

"Nicht-Zur-Ruhe-Kommen (Vergehen), Nicht-Entstehen, 
Nicht-Abschneiden (kein plötzliches Beenden), Nicht-Dauerhaftigkeit (Nicht-Ewigkeit),
Nicht-ein-Ziel habend, Nicht-verschiedene-Ziele habend,
Nicht-Ankunft, Nicht-Fortgehen".

Nâgârjuna zählt daher am Anfang seiner Untersuchungen acht ihm zentral erscheinende Begriffe der buddhistischen Lehre auf, die er alle in der Negativ-Form schreibt und im Folgenden detailliert behandelt. Was will er damit sagen?

Aus unserer Sicht wurden sie vor Allem von zwei damaligen Schulen falsch verstanden, den sog. Sarvastivadins, die an dauerhafte ewige Bausteine der Welt glaubten (dann gäbe es "Nicht-Entstehen, Nicht-Vergehen"), und den Sautrantikas, die an ein zeitliches "Zerhacken",(dann gäbe es abruptes "Abschneiden") der Wirklichkeit glaubten. Diese irrige Lehre der Augenblicke darf nicht mit der tiefgründigen Lehre der Sein-Zeit des Handelns im Augenblick des Hier-und-Jetzt von Zen-Meister Dogen verwechselt werden[4].

Nâgârjunâ falsifiziert diese irrigen Philosophien im Laufe des MMK mit großer Präzision, er untersucht sie im Einzelnen und stellt sie richtig. Er will u. E. damit die buddhistische Lehre von falschen, irreführenden Vorstellungen und zu Dogmen erstarrten Begriffen befreien. Nicht zuletzt geht es ihm darum, ins Kraut geschossene Spekulationen, die als philosophische Theorien daher kommen, zu erkennen und aus den unbrauchbaren abgehobenen Abstraktionen auf die Realität des Lebens und der Welt herab zu holen. Damit will er u. E. Buddhas Befreiungs-Weg wieder klar herausarbeiten und zu neuer Kraft erwecken.

Die zentralen Grundlagen Buddhas sind ohne Zweifel:
Die Vier Edlen Wahrheiten zur Überwindung des Leidens mit dem Achtfachen Pfad der praktischen Verwirklichung,
die Fünf Hemmnisse der Befreiung,
die Sieben Glieder des Erwachens und
die Zwölf Schritte der Befreiung in unserem Leben.

Außerdem geht es Buddha um die Vermeidung von unheilsamen unvereinbaren Extremen, also um die praktikable und fruchtbare Weiterentwicklung des Menschen auf dem Mittleren Weg, indem er im Lebens-Prozess seine eigene Mitte findet und damit Glück und Zufriedenheit in dieser Welt und im Zusammen-Leben mit anderen Menschen erlangt. Philosophisch wird damit die Lehre von Existenz oder Nicht-Existenz oder vereinfacht gesagt von entweder Absolut-Richtig oder Absolut-Falsch abgelehnt.

Bei allen diesen Lehren geht es um lebende Prozesse der Erkennens, der Entscheidung zum rechten Weg, der Weiter-Entwicklung sowie der Befreiung und Erleuchtung in unserem Leben und das ist komplexer als absolut richtig oder absolut falsch. Keinesfalls geht es um abstrakte Theorien und Dogmen, um Wort-Gläubigkeit oder um das statische Weltbild eines ewigen Seienden und Seins. Es geht um unsere je eigene sich erweiternde und vertiefende Verwirklichung auf dem rechten Weg.

Die meisten der zum Teil recht kurz gehaltenen Kapitel des MMK dienen diesem Ziel der Falsifizierung irreführender buddhistischer Meinungen und Lehrtraditionen, die sich in den 600 Jahren nach Gautama Buddha in Indien entwickelt hatten. Es ist dabei spannend zu beobachten, dass alte Weltanschauungen und Vorstellungen der vorbuddhistischen Zeit unter dem Deckmantel buddhistischer Begriffe oft unbemerkt wieder auftauchen: unter Verwendung buddhistischer Begriffe werden subkutan alte vor-buddhistische Ideen und Ideologien wieder zum Leben erweckt, die Buddha gerade als unheilsam abgelehnt hatte. Dies ist sicher mehr oder minder bei allen Religionen und großen Weisheitslehren zu beobachten: Nach einer gewissen Zeit werden alte bequeme romantische und leichtgängige Ideen von Populisten unter Begriffe subsumiert, die von dem großen Weisheitslehrer gerade neu eingeführt wurden, um das alte Denken und den alten Geist zu überwinden.

In den großen Kapiteln gegen Ende des MMK schließt sich dann der Kreis der authentischen buddhistischen Lehre zur Präambel: Buddha Tathâgata, Vier Edle Wahrheiten, Nirvana und die Befreiung des Menschen in Zwölf Phasen. Das letzte Kapitel befasst sich mit den von Buddha abgelehnten unheilsamen oder sinnlosen Sichtweisen und Konzepten.

Wenn wir im Sinne der Hermeneutik von Gadamer die Texte Nâgârjunâs angemessen verstehen wollen, müssen wir uns auch in die damalige Zeit versetzen und die damaligen Lehrmeinungen in einem gewissen Umfang erkennen und darlegen. Uns erscheint es notwendig, dass nur dann ein brauchbares Verständnis als Grundlage für eine zeitgemäße Deutung und Interpretation geschaffen wird. Dies umso mehr weil das MMK bekanntlich in sehr kurzer Versform geschrieben wurde. Dadurch entstehen gegenüber einem Fließtext in Prosa ohnehin gewisse Verständnis-Schwierigkeiten; dies mag ein weiterer Grund dafür sein, dass manche Übersetzungen in Englisch und Deutsch kryptisch und verwirrend erscheinen.


Bei der Beschreibung der philosophischen Lehrmeinungen, die Nâgârjunâ in seiner Zeit vorgefunden hatte, möchte ich mich im Wesentlichen auf die Ausführungen des anerkannten Indologen und Nâgârjunâ-Kenners David J. Kalupahana beziehen[5]. Sie haben für mich ein gutes Maß an Glaubwürdigkeit. Da ich selbst kein Wissenschaftler der buddhistischen Zeit bin, möchte ich mich auf Kalupahanas Aussagen beziehen. Leider sind die meisten originalen und detaillierten Schriften in Sanskrit dieser Zeit verloren gegangen, sodass es gegenwärtig an umfassenden Quellen mangelt.

Seit kurzem ist eine intensive Übersetzungs- und Interpretations-Aktivität für die in Chinesisch erhaltenen Übersetzungen in Gang gekommen, die aber bisher noch nicht abgeschlossen und auch nicht öffentlich zugänglich sind. Diese Schriften sind zu einem erheblichen Teil verloren gegangen, nicht zu letzt nach der Eroberung durch den Islam in Indien und der oft radikalen Vernichtung der Sanskrit-Literatur und Dokumente[6]. Es ist zu erwarten, dass in den nächsten Jahren einiges an authentischem Material zu diesen philosophisch buddhistischen Schriften in einer westlichen Sprache vor allem in Englisch erscheinen wird. Dadurch werden sich eventuell noch spätere Präzisierungen ergeben.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir Kalupahana bei allen Interpretationen und Deutungen des MMK zwangsläufig folgen müssen. In diesem Sinne haben wir eigene neue Basis-Übersetzungen erstellt, die so genau wie möglich auf dem ursprünglichen Sanskrit-Text Nâgârjunâs aufsetzen, um danach Schritt für Schritt unsere Interpretationen zu entwickeln . Uns scheint es vor allem im Sinne der Hermeneutik Gadamers von zentraler Bedeutung, dass die alten Texte Nâgârjunâs anfangen zu uns zu sprechen, dass wir heutigen Menschen in eine lebendige Wechselwirkung mit ihnen kommen, sie mit Leben erfüllen und dass es nicht zuletzt zu Veränderungs-Prozessen bei uns selbst kommt. Damit könnte die angestrebte Wechselwirkung zwischen dem historisch übermittelten Text und uns selbst in der gegenwärtigen westlichen Kultur gelingen. Dadurch hoffen wir, einen Beitrag zum zeitgemäßen Verstehen des MMK zu leisten.

Von großer Bedeutung für jede menschliche Kommunikation ist die Empathie. Rogers beschreibt sie als „einfühlendes Verstehen“ und führt drei wesentliche Einstellungen auf: 1. Echtheit oder Kongruenz, 2. vollständiges und bedingungsfreies Akzeptieren, 3. sensibles und präzises einfühlendes Verstehen also Empathie im engeren Sinne [7]. Seine Ausführungen über die Heilungsprozesse der Patienten sind meines Erachtens universell für menschliche Kommunikation und menschliche Beziehungen anwendbar. Er sagt, die Begegnung findet

Augenblick zu Augenblick statt“ und „es ist ein unmittelbares Gespür im Hier und Jetzt für die innere Welt des Klienten mit ihren ganz privaten personalen Bedeutungen“.
Diese Aussagen könnten auch von Dôgen im Shôbôgenzô in ähnlicher Weise zum Beispiel im Kapitel der Sein-Zeit stammen[8]. Eine andere Formulierung sagt, dass der Therapeut „in die Haut des Klienten schlüpfen“ solle[9]. Dies erinnert mich an Bodhidharmas Aussagen zu seinen vier SchülerInnen: „Du hast meine Haut, du hast meine Knochen ...“[10] usw.

Rogers betont explizit, dass nur „oberflächliches Verstehen“ unzureichend ist und betont immer wieder, dass sich auch die Menschen zusammen entwickeln müssen und wechselseitig über sich selbst lernen. Auch diese zentralen, zwischenmenschlichen Verhaltensweisen sind ohne Zweifel allgemein für Kommunikation und Gespräch richtig und notwendig. Wir verstehen dies insbesondere unter wechsel-wirkendem Verstehen (pratītya-samutpāda) von Gautama Buddha und Nâgârjunâ.

Hier ist im Übrigen eine weitgehende Übereinstimmung mit Gadamers Ansatz der Hermeneutik bedeutsam. Er betont das Fließen[11] für unsere Verwirklichung in der Lebenswelt:

„Aber das heißt nicht, dass (man) nun ein für alle Mal etwas weiß und sich in diesem Wissen verhärtet, sondern, dass (man) für neue Erfahrungen offen ist. Wer erfahren ist, ist undogmatisch.“

Damit ist auch das Wesentliche der Arbeit am Text des MMK treffend bezeichnet. Die Wechselwirkung im Gespräch zwischen Menschen und Text braucht Offenheit für neue Erfahrungen und es braucht wirkliche Erfahrungsbereitschaft, nämlich die "Offenheit für den Wahrheitsanspruch“ der uns überlieferten Lehren. Es besteht sicher kein Zweifel, dass dies in ganz besonderer Weise für die großen buddhistischen Schriften gilt und dass es unsere Aufgabe sein muss, die hervorragenden Werke wie das MMK nicht nur zu verstehen und zu deuten, sondern auch in die offene eigene Erfahrung und Verwirklichung einzubringen. Fixierte beengte Ziele wie zum Beispiel das Streben nach Erleuchtung in seiner vordergründigen Form sind dabei oft eher hinderlich als förderlich. Sie verhindern eventuell die eigene fließende Entwicklung.

Schließlich kommt Gadamer[12] zu Schlussfolgerungen von großer Bedeutung: Sprache ist
keine Privatsprache. Wer eine Sprache spricht, die kein anderer versteht, spricht nicht. Sprechen heißt zu jemandem sprechen. Sprechen ist nicht etwas, das einzelnen Subjekten zugeordnet wäre. Die Sprache ist ein Wir, in dem wir einander zugeordnet sind und in dem der Einzelne keine festgelegten Grenzen hat“.

Daher ist es erforderlich im Dialog mit der Sprache „Grenzen zu überschreiten“. Er sagt dann diesen bedeutenden Satz: „Dass wir alle unsere Grenzen überschreiten müssen, damit wir verstehen". Dies geschieht im lebendigen Austausch mit dem Text und in Gesprächen. Wir meinen, dass damit der Kern des wechsel-wirkenden Entstehens und der Lernprozesse aus Erstarrung und damit aus Schmerz und Leiden in einer modernen westlichen Sprache gut ausgedrückt ist.

Aber zurück zur Arbeit am Text des MMK: zunächst geht es darum den Text möglichst im Sinne Nâgârjunâs und seiner Zeit zu verstehen. Dabei dürfen keine voreiligen Interpretationen behindern, sondern dies muss eng am Text ohne Verzerrungen und Weglassen erschlossen werden, was dieser große Meister wirklich gesagt hat. Dabei ist es zweifellos wichtig sich selbst kritisch zu überprüfen, ob nicht ein oberflächliches und voreiliges Verstehen Platz greift. Es ist sicher sinnvoll, das was man nicht versteht, entsprechend auszuweisen und sich selbst einzugestehen.

Dann geht es um Wechsel-Wirkungen zu den authentischen Texten des frühen Buddhismus und zu Aussagen und Erfahrungen des Zen-Buddhismus.
Schließlich sollen Beispiele und neue Erkenntnisse der Hermeneutik, Empathie, Systemtheorie und Gehirnforschung einbezogen werden, soweit sie uns vertraut sind.

Die Interpretation des MMK im Sinne der tibetischen Tradition wurde in beeindruckender Weise von Garfield geleistet[13]; sie ist in der Fachwelt allgemein anerkannt und wir weniger darauf eingehen.
Das sind die Leitlinien unserer Arbeit am MMK.






[1]Nagarjuna: Fundamental Wisdom of the Middle Way. Nagarjuna’s Mulamadhyamakakarika. Translation by Gudo Wafu Nishijima Nishijima
[2]Kalupahana, David J.: Nāgārjuna: The Philosophy of the Middle Way, Mūlamadhyamakakārika
[3] Weber-Brosamer, B; Back, Dieter M: Die Philosophier der Leere, S. 2
[4] Dōgen: Shōbōgenzō. Die Schatzkammer des wahren Dharma-Auges (deutsche Übersetzung: Ritsunen Gabriele Linnebach und Gudo Wafu Nishijima)
[5] Kalupahana, David J.: Nāgārjuna: The Philosophy of the Middle Way, Mūlamadhyamakakārikā
[6] Persönliche Auskunft von Peter Gäng im Mai 2015
[7] Rogers, Carl R.: Therapeut und Klient. Grundlagen der Gesprächstherapie, S. 23
[8]Dōgen: Shōbōgenzō. Die Schatzkammer des wahren Dharma-Auges (deutsche Übersetzung: Ritsunen Gabriele Linnebach und Gudo Wafu Nishijima): Uji S. 135 ff.
[9] Rogers, Carl R.: Therapeut und Klient. Grundlagen der Gesprächstherapie,  S. 24
[10] Seggelke, Yudo J:Zen Schatzkammer, Bd. 1, S. 148
[11] Dutt, Carsten (Hrsg.): Hans-Georg Gadamer im Gespräch, S. 31
[12] ebd, S. 36
[13] Nagarjuna:The Fundamental Wisdom of the Middle Way, Translation by Jay L. Garfield